Industrie trifft Ergonomie

BERNSTEIN zeigt zukunftsweisende Arbeitsplätze auf der Hannover Messe 2018

Feste Bewegungsabläufe, uniforme Arbeitsplätze und starre Bedienelemente, die von Mitarbeitern gezwungene und unnatürliche Arbeitshaltungen abverlangen, sind in der Industrie zunehmend ein Relikt vergangener Zeiten. Ein Aspekt, den wir bei BERNSTEIN weiter forcieren wollen. Denn Ergonomie erhält nicht nur die Gesundheit von Mitarbeitern, sondern impliziert auch eine optimale Leistungsfähigkeit. Sie besitzt damit eine direkte Auswirkung auf die Wirtschaftlichkeit im Unternehmen, da die Produktivität gesteigert, die Fehlerquote minimiert und krankheitsbedingte Ausfälle reduziert werden können.

Der Bediener einer Maschine sollte die Möglichkeit haben, das Arbeitsumfeld an seine individuellen Körpermaße, Körperkräfte und Anforderungen anpassen zu können. Die BERNSTEIN AG legt daher, neben der einwandfreien Funktionalität seiner Lösungen, bei der Entwicklung von Neuprodukten besonderes Augenmerk auf die Ergonomie nach DIN ISO 33402-2. Ein Thema, das das Unternehmen auf der Hannover Messe 2018 weiter in den Fokus stellen wird: „Unsere Tragsysteme wie etwa das CS-4000 neXt, das wir dieses Jahr auf unserem Stand zeigen, erleichtern das Bedienen und Beobachten von Maschinen und Anlagen. Wir gestalten es ebenso flexibel wie individuell“, erläutert Kerstin Zahn, Projekt- und Branchenmanagerin der BERNSTEIN AG.

Davon können sich Messebesucher in Hannover selbst überzeugen: Ausprobieren können sie auf dem Stand des Unternehmens beispielsweise die Tastaturablage an der Standsäule CS-4000 neXt: Zusammen mit den Befehlsgeräten in der Bedienkonsole lässt diese sich der individuellen Körpergröße des Bedieners mit Hilfe eines Sliders, der die Höhenverstellung ermöglicht, anpassen. Die Funktion unterstützt außerdem das Einstellen des IPCs auf eine optimale Bedienfeldhöhe – ohne Nackenstarre oder Rückenschmerzen. Dank stufenloser Neigung steht dem freien Blick auf den Bildschirm auch bei Reflektionen oder Lichteinfall nichts entgegen. Zudem entlastet bei der Eingabe von Daten eine Handballenauflage an der Tastaturanlage das Handgelenk. Ein Mausauszug unter der Tastaturablage lässt sich flexibel sowohl auf der linken als auch auf der rechten Seite nutzen und macht das Bedienen damit für Links- und Rechtshänder gleichermaßen bequem.

„Bedienterminals bilden die Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine. Sie sollten ergonomisch so angepasst sein, dass der jeweilige Anwender sie ermüdungs- und belastungsfrei bedienen kann. Gleichzeitig sollten diese Bedingungen schnell und ohne großen Aufwand für weitere Bediener umsetzbar sein“, formuliert Kerstin Zahn die Anforderungen.

Der Bediener richtet den Bedienplatz in die Richtung aus, von der er einen freien Blick auf die Anlage benötigt. Beim Einrichten der Maschine oder Anlage kann diese Funktion hilfreich sein und eine gesunde Körperhaltung ohne Verrenken unterstützen. Eine Signalleuchte spart dem Bediener zudem Zeit und überflüssige Wege, da bereits auf Entfernung erkennbar wird, wo es ein Problem zu lösen gilt, was sich wiederum positiv auf Stillstand- und Ausfallzeiten auswirkt.

Mit weiteren variablen Tragsystemen, Bedienelementen und flexiblen Erweiterungsmöglichkeiten bietet BERNSTEIN die passende Lösung für jeden Industrie-Arbeitsplatz. Die ebenfalls in Hannover zu sehende Dreh-/Neigungskupplung für die CS-3000 und CS-3000 neXt Tragsystem-Familien ermöglicht beispielsweise den Anschluss von Visualisierungen oder IPCs. „Stehen, Drehen, Winkeln, Neigen oder Hängen: BERNSTEIN bietet für jede Anforderung seiner Kunden die passende und vor allem individuelle Lösung“, fasst Kerstin Zahn die Leistung zusammen.

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